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Über 2000 Menschen fordern “ACTA ad Acta!”

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In Regensburg haben am Samstag nachmittag über 2000 Menschen, vorwiegend Jugendliche gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA demonstriert. ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreegrement und ist ein multilaterales Handelsabkommen. Damit sollen internationale Standards gegen Urheberrechtsverletzungen und Produktpiraterie gesetzt werden. In der Kritik ist ACTA vor allem wegen der intransparenten Entstehung und der zweifelhaften, zum Teil gegen Grundrechte [...]

Jusos starten Verteilung Ihres Magazins „Anstoss“

Die Jusos verteilen den "Anstoss"

„Anstoss“ – so heißt das Magazin der Regensburger Jusos, in dem sie zu wichtigen politischen Themen Stellung beziehen. „Wir wollen auf diesem Wege jungen Menschen in Regensburg unsere Inhalte und unsere Arbeit näher bringen und sie für sozialdemokratische Politik begeistern“, so der Vorsitzende der Jusos Regensburg Tobias Afsali. Dafür haben die Jusos Beiträge zu verschiedenen Aspekten aus Politik und [...]

Nikolausaktion der Jusos Regensburg in den Asylbewerberunterkünften

Am 6. Dezember veranstalteten die Jusos Regensburg eine Nikolausaktion in den beiden Asylbewerberunterkünften in Regensburg. Die insgesamt rund 50 dort lebenden Kinder machten große Augen, als die Delegation der Jusos die Sachspenden der Regensburger Unternehmen überbrachten, die sie im Laufe des Jahres für sie gesammelt hatten. Namentlich haben sich u.a. der Drogeriemarkt „dm“, „Bücher Pustet“, die „Metro“, „Wolf lesen und [...]

Unterschriftenaktion gegen Studiengebühren voller Erfolg

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Am Samstag, den 26.11.2011, sammelten die Jusos Regensburg Unterschriften für die Petition “Studiengebühren – Nein Danke!” der SPD-Landtagsfraktion am Neupfarrplatz. Unterstützt wurden sie dabei von der Regensburger Landtagsabgeordneten Margit Wild. Online haben bereits mehr als 11.000 Bürger die Petition unterzeichnet, viele weitere Unterschriften wurden bereits in ganz Bayern vor Ort gesammelt. „Wir waren wirklich überrascht [...]

Bayern und Tschechien – Fremde Nachbarn?

Seit 20 Jahren existiert nun das Jugendnetzwerk “Tandem”. Der Regensburger SPD-Ortsverein Äußerer Westen hat Thomas Rudner, den Leiter des deutsch-tschechischen Koordinierungszentrums in Regensburg, zum Vortrag eingeladen. Die Veranstaltung findet  am 27. März 2012 um 19 Uhr im Hotel Dechbettener Hof statt.

Über 2000 Menschen fordern “ACTA ad Acta!”

DSCN1441

In Regensburg haben am Samstag nachmittag über 2000 Menschen, vorwiegend Jugendliche gegen das Anti-Piraterieabkommen ACTA demonstriert.

ACTA steht für Anti-Counterfeiting Trade Agreegrement und ist ein multilaterales Handelsabkommen. Damit sollen internationale Standards gegen Urheberrechtsverletzungen und Produktpiraterie gesetzt werden. In der Kritik ist ACTA vor allem wegen der intransparenten Entstehung und der zweifelhaften, zum Teil gegen Grundrechte verstoßende Maßnahmen.

Auf der Abschlusskundgebung forderte der Europaparlamentsabgeordnete Ismail Ertug (SPD) einen Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor einer staatlichen Totalüberwachung. “Es ist fantastisch, dass trotz der Kälte so viele Menschen gekommen sind, um ein deutliches Zeichen zu setzen. Wir werden im Europäischen Parlament sehr genau hinsehen, was ACTA für die BürgerInnen in Wirklichkeit bedeutet, und werden sicher keiner Totalüberwachung zustimmen,” erklärte Ertug unter Applaus der am Bismarckplatz versammelten Demonstranten. Weitere Beiträge kamen von Attac und der Piratenpartei, sowie den Jungen Liberalen.

Zu der Demo hatte der AK Vorrat zusammen mit einem breiten Bündnis aus Parteien und Verbänden aufgerufen, auch die Jusos Regensburg waren selbstverständlich mit dabei. “Bürgerrechte sind nicht disponibel und haben ihren Sinn und Zweck. Wenn jetzt das Problem der Produktpiraterie missbraucht wird, um durch die Hintertür den gläsernen Bürger zu erschaffen, machen wir nicht mit,” meint auch Tobias Afsali, Juso-Vorsitzender in Regensburg.

Jusos starten Verteilung Ihres Magazins „Anstoss“

Die Jusos verteilen den "Anstoss"

„Anstoss“ – so heißt das Magazin der Regensburger Jusos, in dem sie zu wichtigen politischen Themen Stellung beziehen. „Wir wollen auf diesem Wege jungen Menschen in Regensburg unsere Inhalte und unsere Arbeit näher bringen und sie für sozialdemokratische Politik begeistern“, so der Vorsitzende der Jusos Regensburg Tobias Afsali. Dafür haben die Jusos Beiträge zu verschiedenen Aspekten aus Politik und Gesellschaft verfasst: von Bildungs- und Kulturpolitik über Integration und Gleichstellung bis hin zu Fragen aus Wirtschafts- und Netzpolitik.

„Mindestens einmal im Jahr geben wir den Anstoss heraus, um auch über Themen zu informieren, die in der alltäglichen Berichterstattung untergehen und unsere Meinung klar zum Ausdruck zu bringen.“ fügt Carolin Hagl, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende hinzu.

Ihren „Anstoss“ verteilen die Jusos ab diesem Wochenende 5000 mal als Postwurfsendung im
Stadtgebiet.

Auf unserer Homepage ist der “Anstoss” hier zu finden.

Die Jusos verteilen den "Anstoss"

Die Jusos verteilen den "Anstoss"

Bericht in der MZ über die Nikolausaktion

UPDATE: Bericht aus dem Wochenblatt Regensburg

 

Nikolausaktion der Jusos Regensburg in den Asylbewerberunterkünften

Am 6. Dezember veranstalteten die Jusos Regensburg eine Nikolausaktion in den beiden Asylbewerberunterkünften in Regensburg. Die insgesamt rund 50 dort lebenden Kinder machten große Augen, als die Delegation der Jusos die Sachspenden der Regensburger Unternehmen überbrachten, die sie im Laufe des Jahres für sie gesammelt hatten. Namentlich haben sich u.a. der Drogeriemarkt „dm“, „Bücher Pustet“, die „Metro“, „Wolf lesen und lernen“ und „Weltbild“ mit Büchern, Schreibwaren, Süßigkeiten und Obst beteiligt.

„Eine Gesellschaft wird immer daran zu messen sein, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht, deshalb freut uns die große Spendenbereitschaft“, erklärt Tobias Afsali, Vorsitzender der Jusos Regensburg.

„Wir haben versucht den Kindern, die das ganze Jahr über wenig zu lachen haben und trotz ihres jungen Alters oft massive Traumata zu verarbeiten haben, wenigstens im Advent eine kleine Freude zu bereiten,“ bewertet Carolin Hagl, stellvertretende Vorsitzende, den Besuch.

Die Nikolausaktion der Jusos fand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt. „Wir möchten eine Art Kontinuität schaffen und den Familien deutlich signalisieren, dass sie für uns schon jetzt zu unserer Gesellschaft gehören und sie uns hier willkommen sind“, meint auch der stellvertretende Vorsitzende Juba Akili.

Die Jusos Regensburg wollen mit der Aktion auch auf die prekäre Situation der AsylbewerberInnen aufmerksam machen und erklären sich solidarisch mit der Regensburger BI Asyl, dem Regensburger Flüchtlingsforum und dem AK Asyl von Amnesty International. „Diese und andere Gruppen leisten hier vor Ort das ganze Jahr über eine sehr wichtige Arbeit und verdienen unsere Unterstützung und unseren Respekt“, stellt Afsali abschließend fest.

Unterschriftenaktion gegen Studiengebühren voller Erfolg

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Am Samstag, den 26.11.2011, sammelten die Jusos Regensburg Unterschriften für die Petition “Studiengebühren – Nein Danke!” der SPD-Landtagsfraktion am Neupfarrplatz. Unterstützt wurden sie dabei von der Regensburger Landtagsabgeordneten Margit Wild.

Online haben bereits mehr als 11.000 Bürger die Petition unterzeichnet, viele weitere Unterschriften wurden bereits in ganz Bayern vor Ort gesammelt.

Die Jusos zusammen mit Margit Wild, MdL (links)

Die Jusos zusammen mit Margit Wild, MdL (links)

„Wir waren wirklich überrascht über so viel Zuspruch“ so Tobias Afsali, Vorsitzender der Jusos Regensburg, „mehr als 500 gesammelte Unterschriften gegen Studiengebühren in wenigen Stunden beweisen: Die Menschen in Bayern haben genug davon, dass sie die Bildung ihrer Kinder aus der eigenen Tasche bezahlen müssen!“

Die Jusos beim Sammeln der Unterschriften gegen Studiengebühren

Die Jusos beim Sammeln der Unterschriften gegen Studiengebühren

„Mit der Sammlung an unserem Infostand sind jetzt insgesamt über 11.000 Unterschriften zusammen gekommen“ ergänzt Juba Akili von den Jusos Regensburg, „der CSU/FDP-Landesregierung muss endlich klar werden, dass sie noch in dieser Legislaturperiode die Studiengebühren abschaffen muss!“

Weitere Informationen zu dieser Petition und dem aktuellen Stand an Unterstützern sowie der Möglichkeit online zu unterzeichnen finden Sie auf: www.studiengebuehren-neindanke.de.

100 Trauernde gedenken der Opfer der Anschläge in Norwegen

Knapp 100 Menschen sind dem Aufruf der Falken und der Jusos gefolgt und haben am Gedenkmarsch für die Opfer der Anschläge in Norwegen teilgenommen.

Der Trauerzug in der Landshuter Straße

Der Trauerzug in der Landshuter Straße

Vom Gewerkschaftshaus über den Ernst-Reuter-Platz und  durch die Maximilianstraße zog die Demonstration zum Dachauplatz.

Afsali, Dietl und Merkl beim Niederlegen der Nelken

Afsali, Dietl und Merkl beim Niederlegen der Nelken

Nach drei bewegenden Reden legten die Sprecher der drei Organisationen, Falken, Gewerkschaftsjugend und Jusos symbolisch eine Nelke nieder.

 

Gedenkmarsch für die Opfer der Anschläge in Norwegen


Gedenkmarsch

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Nida-Rümelin hält Vortrag in Regensburg

Julian Nida-Rümelin in Regensburg

Der Münchner Professor für Philosophie Julian Nida-Rümelin folgte am 05. Juli der Einladung des SPD-Ortsvereins Regensburg-Altstadt und sprach vor gut 50 Zuhörern im vollen Ausstellungssaal des Kunst- und Gewerbevereins in der Ludwigstraße. Neben seiner Professur an der LMU ist Nida-Rümelin auch Mitglied der Grundwertekommission der SPD und war unter Kanzler Schröder Kulturstaatsminister.

Der Sohn einer Künstlerfamilie machte von Beginn an klar, wie er sich eine moderne, sozialdemokratische Welt vorstellt: kosmopolitisch. Angesichts der global agierenden Finanz- und Wirtschaftsakteure seien die Nationalstaaten alleine nicht mehr in der Lage, Ordnungspolitik zu betreiben. Hinzu kämen global zu klärende Fragen wie zum Beispiel der Klimaschutz. Diese Probleme sind nach Meinung des Professors nicht mit Verträgen zu lösen, sondern erfordern die Existenz einer “dünnen Staatlichkeit”. Er stellt sich darunter keinen Weltstaat vor, wohl aber für die einzelnen Probleme zuständige Exekutiven.

Neben dieser kosmopolitischen Vision zerpflückte Nida-Rümelin die Forderung nach Steuersenkungen der FDP und erst recht der Begründung, die Unter- und Mittelschicht dadurch entlasten zu wollen: “Die unteren 50% der Einkommen haben ein Steueraufkommen von 6,5% – da gibt es nichts zu entlasten”. Im Gegenteil: seiner Meinung nach dürfe der Staat auf keinen Fall auf die wichtige Einnahmequelle Steuern verzichten, da, angesichts des hochgradig exklusiven Bildungssystems, große Ausgaben anstehen, um die Inklusivität des Systems (wieder)herzustellen. Dazu gehöre neben der Abschaffung der Studiengebühren auch die kostenlose Kita und der Kindergarten.

Jusos stellen eingeschränkten Alkoholverkauf an Tankstellen in Frage

In den ab 1. Mai geltenden Restriktionen beim Alkoholverkauf an Tankstellen in Regensburg sehen die Jusos blinden Aktionismus des städtischen Verwaltungsapparates.„Erst waren es die Kneipen und Lokale, die als Alkohollieferanten verteufelt wurden, jetzt sind es die Tankstellen“, kritisiert Carolin Hagl, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Regensburg. Während Ersteren mit der Sperrstunde bereits ein Verbot seitens der Stadt auferlegt wurde, bekommen Zweitere dieses nun auch und dürfen ab 20 Uhr keinen Alkohol mehr an Radfahrer und Fußgänger verkaufen. Fragwürdig erscheint die Begründung der Stadt, warum Fußgänger und Radfahrer an der Tankstelle künftig nach 20 Uhr keinen Alkohol mehr erwerben dürfen: diese gelten nicht als Reisende! „Sind jetzt Fußgänger vor 20 Uhr Reisende und dann auf einmal nicht mehr? Das ist doch lächerlich“, konstatiert Tobias Afsali, Vorsitzender der Jusos Regensburg.

Die Jusos fragen nach dem Sinn dieser Maßnahme. „Wenn jemand eine Flasche Wodka kaufen möchte, dann kriegt er die so oder so – ob an der Tankstelle oder im Einkaufsladen“, so Hagl. Offensichtlich soll die Maßnahme die als Lärmverursacher geltenden Jugendlichen treffen. „Laut Jugendschutzgesetz darf Alkohol an Jugendliche doch sowieso nicht verkauft werden, egal ob an Tankstellen oder Supermärkten, tagsüber oder nachts“, stellt Hagl klar. Alkoholmissbrauch ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, das man nicht mit Verboten, sondern nur durch Aufklärung und konsequente Arbeit im Umfeld potentiell gefährdeter Jugendlicher und Erwachsener löst. Gleichzeitig ist nicht jeder, der sich nach 20.00 Uhr ein Bier kauft, ein Randalierer, Lärmbelästiger oder Alkoholiker! „Wir dürfen nicht zu einem Verbotsstaat werden“, warnt Afsali und fügt hinzu: „Es wird nie funktionieren, verantwortungsvolles Handeln durch Verbote zu erzwingen.“